Fahrrad fahren für Einsteiger

Radfahren ist für viele nicht mehr als eine Lösung, um im Alltag flexibel von A nach B zu gelangen. Dabei könnte der Drahtesel aber auch als echtes Trainingsgerät betrachtet werden, mit dem selbst bei langsamer Fahrweise schon bis zu 500 Kalorien in der Stunde vernichtet werden. Dennoch sollte niemand, der sich gerade ein neues Bike gekauft hat, direkt 100 Prozent geben. Es bedarf einiger Wochen Trainings- und Vorbereitungszeit, bis auch längere Touren ohne zu großes Risiko bestritten werden können.

Typische Anfängerfehler vermeiden

Wer lange keinen Sport mehr getrieben hat und nun per Zweirad wieder möglichst fit werden möchte, sollte sich im Vorfeld vom Hausharz durchchecken lassen. Auch wenn Radfahren zu den gelenkschonendsten Sportarten zählt, bringt es keinem was, wenn man sich schon auf den ersten Metern völlig verausgabt. Um die persönliche Ausdauer effizient auszubauen, bietet sich ein Herzfrequenzmesser an. So sollten Wiedereinsteiger in der ersten Woche 2 x 10 Minuten bei knapp über 50 Prozent der maximalen Herzfrequenz Radfahren und in der vierten Woche bei gleicher Herzfrequenz 3 mal 20 Minuten absolvieren. Körperlich fittere Rad-Anfänger sollten das Vierwochenprogramm bei 60 bis 70 Prozent der MHF absolvieren und pro Intervall 10 Minuten mehr auf dem Rad verbringen.

Ernährung und Ausrüstung

Hobbyradler und Anfänger, die sich für längere Touren vorbereiten, sollten grundsätzlich künstliche Isodrinks und jegliche Art von Fast Food meiden. Viel mehr bringt eine ausgewogene Ernährung, bei der Kohlenhydrate und Eiweiß keinesfalls gemieden werden sollten. Sehr zu empfehlen sind Vollkornprodukte Fisch und mageres Geflügel. Ist der Körper einigermaßen fit für längeres Radfahren, muss nur noch die Ausrüstung stimmen. Ob es nun ein Mountainbike oder ein Rennrad sein soll, hängt ganz vom künftigen Einsatzgebiet ab. Viel wichtiger ist die Ergonomie des Bikes und dass dieses zur Körpergröße passt. Ein Radprofi ermittelt die perfekte Rahmenhöhe anhand der Schrittlänge, die auf der Innenseite des Beines gemessen wird. Natürlich finden sich auch Größentabellen, die orientative Werte liefern. Wichtig ist natürlich auch, dass Sattel- und Lenkhöhe immer optimale eingestellt sind.

Quelle: https://www.norma24.de/sport-freizeit-und-hobby/fahrraeder

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